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Modell MHL : Interview mit Herrn Tetsuya Yoshida (Generaldirektor von Links)


Das japanische Unternehmen Links ist eine Verpackungsdruckerei und der erste Kunde in Japan, der eine Druckmaschine MHL installiert hat, eine Nassoffset-Rotationsdruckmaschine für Folien. Die Hauptaufträge des Unternehmens belaufen sich hauptsächlich auf stationäre und kleine Objekte. Vor Kurzem hatten wir die Gelegenheit Herrn Tetsuya Yoshida (Generaldirektor von Links) hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der Druckmaschine MHL zu interviewen. Hier eine Zusammenfassung des Interviews:

F1: Vor welchen Herausforderungen standen Sie, bevor Sie die Druckmaschine MHL gekauft haben (mit einer Tiefdruckmaschine)?

A: Unsere Kunden teilten uns ihre Bedürfnisse mit, die sich darauf belaufen, flexible Verpackungen in Kleinauflagen zu geringen Kosten produzieren zu können. Für eine Tiefdruckmaschine ist jedoch der Druck von großen Auflagen erforderlich, und bei Nichtverwendung aller Drucke, verschlechtert sich ihr Zustand in weniger als einem Jahr, was zur Folge hat, dass der Auftrag erneut ausgeführt und eine neue und beachtliche Investition getätigt werden muss. 

F2: Warum haben Sie sich für die Druckmaschine MHL entschieden?

A: Wir haben viele und verschiedene Druckproben durchgeführt und dabei mehrere Druckverfahren getestet, wie z.B. Tintenstrahl- und Flexodruck. Diese haben jedoch ihre Schwachpunkte bei der Tintenhaftung, bei der Wiedergabe von Zeichen, bei den Arbeitsvorbereitungskosten und beim Platzbedarf. Während unserer Suche nach der geeignetsten Druckmaschine stießen wir auf das Modell MHL, eine Offsetdruckmaschine für flexible Verpackungen. Nach Abwägen und Bewertung der verschiedenen durchgeführten Proben haben wir uns für die Druckmaschine MHL entschieden, da diese die geeignetste Lösung für unsere Anforderungen darstellt.

F3:  Welches sind die Vorteile der Druckmaschine MHL?

A: Sie druckt kleine Druckauflagen, was mit einer Tiefdruckmaschine nicht möglich ist.

Etwas allgemein ausgedrückt bedeutet meines Erachtens eine kleine Auflage für eine Tiefdruckmaschine einige Tausend Meter. Stellen wir uns einmal vor, wir möchten mit einer Tiefdruckmaschine kleine Tüten bedrucken, das würde bedeuten, wir müssten Zehntausende Tüten lagern. Mit einer Offsetdruckmaschine sind kleine Auflagen ab Hundert Metern möglich, womit wir das Problem der Lagerung umgehen können. Das entspricht unserer Meinung nach der Nachfrage, die benötigten Stückzahlen zum benötigten Zeitpunkt drucken zu können, was wiederum die Kosten erheblich reduziert.

Ein weiterer Vorteil sind die Kosten der Druckplatten. Mit diesem Druckverfahren reduzieren wir im Vergleich zum Tiefdruckverfahren die Kosten für die Druckplatten um ein Sechstel.

Die Herstellung von Offsetdruckplatten dauert nur einen halben Tag und demnach fallen lange Lieferzeiten weg.

F4: Was sagen Sie zum Papierverbrauch und der benötigten Vorbereitungszeit der Druckmaschine MHL?

A: Die Vorbereitungszeit der Druckmaschine MHL nimmt nur wenig Zeit in Anspruch, was eine erhebliche Reduzierung der Druckkosten mit sich bringt. Außerdem fällt kaum Papierverschnitt an, was weniger Abfall bedeutet. Und abschließend bleibt zu sagen, dass die Druckmaschine MHL auch über eine schnelle Registrierung verfügt.

F5: Wie haben die Endverbraucher auf die mit der Druckmaschine MHL gedruckten Produkte reagiert?

A: Da ungefähr 5% der Rasterpunkte beim Offsetdruck feinkörnig wiedergegeben werden, sind wir der Meinung, dass wir gute Druckarbeiten ausführen, vor allem bei Farbabstufungen.


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